Kategorie: Blog

  • Vergessenes Wissen und die Macht der Pharmaindustrie:

    Vergessenes Wissen und die Macht der Pharmaindustrie:

    Warum du als Mama die Basics von Heilkräutern, Wickeln und Hausmitteln kennen solltest

    Jede Mama weiß: In den ersten Lebensjahren sind Infektionen, Fieber und kleine Wehwehchen bei Kindern fast an der Tagesordnung. Diese Herausforderungen gehören zum Aufwachsen dazu – denn der kleine Körper lernt gerade, sich gegen Krankheitserreger zu wehren und sein Immunsystem zu stärken.

    In den letzten Jahren wurde jedoch deutlich, wie abhängig unsere Gesundheit von Politik und Pharmaindustrie geworden ist. Die Coronapandemie, Impfkampagnen, Medikamentenengpässe – all das hat gezeigt, dass wir uns nicht immer darauf verlassen können, dass „da draußen“ alles reibungslos funktioniert.

    Ein Beispiel? Während der Pandemie war Ibuprofensaft, der bei fiebernden Kindern oft eingesetzt wird, plötzlich Mangelware. Viele Eltern waren verständlicherweise überfordert und verunsichert. Ein krankes Kind – und plötzlich keine schnelle Lösung mehr parat? Panik machte sich breit.

    Doch das muss nicht sein.
    Denn jede Mama sollte wissen: Fieber ist kein Feind.


    Fieber: Der natürliche Weg zur Heilung

    Fieber ist eine gesunde Reaktion des Körpers. Es zeigt, dass das Immunsystem aktiv gegen Eindringlinge kämpft. Durch die erhöhte Körpertemperatur werden Krankheitserreger schneller bekämpft und das Immunsystem „trainiert“ für zukünftige Herausforderungen.

    Natürlich gibt es Grenzen, wann Fieber gefährlich werden kann – etwa bei Temperaturen über 40°C, bei kleinen Babys oder wenn das Kind sehr schlapp und apathisch wirkt. In solchen Fällen sollte man natürlich einen Arzt aufsuchen. Aber generell gilt:
    Ein moderates Fieber ist keine Katastrophe, sondern ein Teil der Heilung.


    Wickel statt Medikamente: Alte Hausmittel neu entdecken

    Bevor du also zum Fiebersaft greifst, kannst du auf altbewährte Hausmittel zurückgreifen – zum Beispiel den warmen Wadenwickel:

    🔸 Zwei kleine Handtücher mit warmem Wasser (nicht heiß!) tränken und gut auswringen.
    🔸 Die Tücher um die Waden deines Kindes wickeln.
    🔸 Wenn die Tücher abgekühlt sind, erneut erwärmen und wiederholen.

    Durch diese sanfte Methode wird das Fieber langsam und schonend gesenkt, ohne den Körper im Abwehrkampf zu unterbrechen. Und: Dein Kind bekommt deine Nähe, deine Fürsorge – das allein hat oft schon eine heilende Wirkung.


    Heilkräuter und Hausmittel für fiebernde Kinder

    Neben Wickeln gibt es noch viele weitere sanfte Helfer aus der Natur:

    🌿 Lindenblütentee: wirkt schweißtreibend und unterstützt den Körper beim Fieberprozess.
    🌿 Holunderblüten: stärken das Immunsystem und helfen bei Infekten.
    🌿 Kamillentee: beruhigt, lindert Schmerzen und unterstützt die Verdauung.
    🌿 Zwiebelwickel: bewährt bei Ohrenschmerzen.
    🌿 Thymiantee: hilft bei Husten und Atemwegserkrankungen.

    Natürlich solltest du bei allem immer dein Bauchgefühl und die individuelle Situation deines Kindes im Blick behalten – aber:
    Je mehr du über diese natürlichen Helfer weißt, desto sicherer wirst du im Umgang mit Krankheiten.


    Verbindung statt Panik: Warum dein Kind DICH braucht

    Wenn dein Kind krank ist, braucht es nicht nur Medikamente – es braucht vor allem dich.
    Deine ruhige Präsenz.
    Deine Hände, die Wickel anlegen.
    Deine Stimme, die Geschichten erzählt.
    Dein Wissen, das Sicherheit gibt.

    Es macht einen riesigen Unterschied, ob du nervös nach Medikamenten suchst – oder ob du selbstbewusst handeln kannst, weil du auf das alte, fast vergessene Wissen unserer Großmütter zurückgreifen kannst.

    Echte Heilung beginnt mit Verbindung – nicht mit Abhängigkeit von der Pharmaindustrie.


    Fazit:

    Vergessenes Wissen neu entdecken = Mehr Sicherheit für dich und dein Kind

    Indem du dich mit Heilkräutern, Hausmitteln und alten Heilmethoden vertraut machst, gewinnst du nicht nur Souveränität, sondern stärkst auch die Verbindung zu deinem Kind.
    Krankheit wird dann nicht mehr zum Grund für Panik – sondern zur Chance für Heilung, Vertrauen und innere Stärke.

  • Zwischen Bärlauch und Bundeslade

    Zwischen Bärlauch und Bundeslade

    Wie der giftige Aronstab mich an
    Gottes 8. Namen erinnerte

    Was macht der Inhalt der Bundeslade zwischen dem Bärlauch?
    Was hat das mit Harun, dem Bruder von Moses zu tun?
    Und wie kommt plötzlich Al-Muhaymin, der Beschützer, ins Spiel – mitten in einem ganz gewöhnlichen Mama-Sohn-Nachmittag?

    Wenn du gerade denkst: „Hä?“ – keine Sorge, genauso ging es mir auch… Aber dann kam dieser eine Tag am Bach, und alles ergab plötzlich Sinn.


    Der Frühling ruft – und mit ihm die Pflanzenwelt

    Es war einer dieser frischen Frühlingstage, an denen die Kinder endlich wieder draußen spielen, buddeln, bauen, matschen dürfen. Mein Sohn war mit ein paar Jungs am nahegelegenen Bach unterwegs. Stunden später kam er heim – strahlend, leicht verdreckt, hungrig. Alles wie immer. Nur dieser kleine Nebensatz ließ mich aufhorchen:
    „Mama, ich hab heute was probiert, was aussah wie Sauerampfer. Aber es war keiner.“

    Er erzählte mir von einem komischen Gefühl im Mund – brennend, kribbelnd – und dass er die Pflanze direkt ausgespuckt und den Mund mit Wasser ausgespült hatte. Instinktiv richtig gehandelt. Ich lobte ihn, ohne wirklich zu wissen, was genau da passiert war.

    Am nächsten Tag zeigte er mir die Pflanze. Ich erkannte sie sofort:
    Aronstab. Giftig. Gefährlich.
    Mein Herz machte einen Satz.


    Zwischen Schock und Staunen

    Mein Mama-Instinkt meldete sich sofort. Ich ließ mir nochmals jedes Detail schildern:
    Wie lange die Beschwerden andauerten (ca. 30 Minuten),
    wie es ihm danach ging (völlig normal),
    wie er selbstständig den Mund mit Bachwasser ausgespült hatte (Gold wert!).

    Ich googelte nachträglich – Milch wäre falsch gewesen, Wasser dagegen die perfekte erste Maßnahme. Ich stellte mir all die Hätte-wäre-wenn-Fragen.
    Was, wenn ich dabei gewesen wäre? Hätte ich Ruhe bewahrt? Wahrscheinlich nicht. Ich hätte panisch recherchiert, zigmal nachgefragt, seine Reaktionen beobachtet wie ein Habicht.

    Doch – ich war nicht dabei.

    Und genau das war der Punkt.


    Der Beschützer war da – auch ohne mich

    In diesem Moment wurde mir etwas bewusst. Ich, die „große Beschützerin“ meines Kindes, war nicht zur Stelle. Und trotzdem – oder gerade deshalb? – war er beschützt.
    Nicht von mir.
    Sondern von Al-Muhaymin – dem 8. Namen Gottes.
    Der Bewacher. Der Hüter. Der, der wacht, auch wenn wir nicht schauen.

    Es war wie ein göttlicher Fingerzeig.
    Eine stille Erinnerung: Du musst nicht immer alles kontrollieren. Du bist nicht allein verantwortlich. Du darfst loslassen. Vertrauen.

    Und ja, ich war dankbar. Mit jeder Zelle meines Herzens.


    Harun, die Bundeslade und der giftige Aronstab

    Nun zum Namensvetter der Pflanze. Der Aronstab trägt den Namen des biblischen Harun – Aaron, Bruder des Propheten Moses. Harun war Priester, Vermittler, ein Symbol für Schutz und göttliche Ordnung.
    In der Bundeslade – jenem heiligen Behälter, den das Volk Israel durch die Wüste trug – befand sich neben den Gesetzestafeln und etwas Manna auch der Stab Aarons, der einst auf wundersame Weise blühte.

    Was für eine ironische Verbindung, oder?
    Der giftige Aronstab im Wald, benannt nach einem Symbol göttlicher Macht – und mein Kind, beschützt wie einst das Volk durch die Wüste.
    Zufall? Ich glaube nicht.


    Und was das mit Husten zu tun hat…

    Später, mit etwas mehr Ruhe, las ich weiter über den Aronstab. Und stolperte über etwas Unerwartetes:
    In ganz kleiner Dosierung wurde er in der Volksmedizin tatsächlich genutzt – bei Husten, Halsentzündungen, Atemwegserkrankungen.

    Und mein Sohn? Hatte zu diesem Zeitpunkt hartnäckigen Husten.
    Ist es zu weit gedacht, dass dieses Erlebnis – auf ganz geheimnisvolle Weise – Teil seines Heilungsprozesses war?
    Vielleicht. Vielleicht auch nicht.
    Aber der Gedanke schenkte mir Frieden.


    Was ich mitnehme

    Ich teile diese Geschichte mit euch, liebe spirituelle Mamas, weil sie mich an etwas erinnert hat:

    Wir sind nicht allein in der Verantwortung.
    Wir dürfen vertrauen. Loslassen.
    Es gibt eine höhere Ordnung, die uns trägt.

    Mein Kind war allein am Bach – und nicht allein.
    Ich war nicht dabei – und trotzdem war alles gut.
    Al-Muhaymin war da. Und ich durfte loslassen.


    Und du?

    Hast du auch solche Aha-Momente erlebt – wo du loslassen musstest und alles dennoch gut wurde?
    Erzähl mir davon in den Kommentaren oder teil den Beitrag mit einer Mama, die das gerade lesen sollte.

    Manchmal liegt der größte Segen da, wo wir ihn nicht vermuten:
    Zwischen Bärlauch, Bachwasser – und einem kleinen brennenden Kribbeln im Mund.


    Wenn du bis hierher gelesen hast – danke für dein Herz, deine Zeit und deinen Mut, dich auf solche Geschichten einzulassen.
    Folge mir für mehr Alltagsmomente mit Spirit-Power.

    ❤️
    Deine Steffi